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Fun Weekend Lech 2003
von Dominik Scherrer
Funweekend
in Lech 2003
Am Freitag Morgen ging es, für mich etwas übermüdet, Richtung
Österreich. Unser Ziel war Lech am Arlberg. Roger, Joe, Jimmi und
ich
bildeten die Vorhut. Über zuwenig Schnee mussten wir uns keine
Sorgen
machen, da die Schneemenge unterwegs schon genügt hätte um eine
grüne
Wiese in ein Tiefschneehang zu verwandeln. Die Strasse nach Lech
hatte
schon mehr Schnee als normalerweise eine Skipiste bei uns hat. Wir
kamen
heil und ohne Probleme in Lech an, obwohl Rogers Schneeketten ihren
Winterschlaf in der Garage zuhause hielten. Unsere Pension hatte den
Namen Haus Wallis und auch ansonsten kam uns einiges vertraut vor;
der
Nachbarort hiess Zug. Wir beschlossen den schönen Schnee gleich zu
geniessen und stürzten uns auf die Piste.

Da die Sicht nicht gerade gut
war , kann man schon von Stürzen reden. Gegen Mittag fanden wir
einen
wunderbaren Tiefschneehang mit ca. 40 cm Pulverschnee. Da konnten
wir
uns richtig austoben und bald waren wir von den Schneehügeln kaum
mehr
zu unterscheiden. Gegen Abend beschlossen wir noch einen
Tiefschneehang
trotz Verbotsschild zu befahren. Er war schon völlig durchfahren und
somit bestimmt für niemanden eine Gefahr. Unten wurden wir von einem
überaus freundlichen Liftwart empfangen, der so nett war und uns die
schweren Liftkarten abnehmen wollte. Da sich Jimmy standhaft
weigerte
blieb es bei einem Rüffel und wir wurden auf den Lift gejagt, weil
sie
schliessen wollten. Doch von Joe war keine Spur zu sehen. Nachdem
der
Kopf des Liftwarts immer röter wurde, beschlossen wir oben zu
warten.
Beim Hinauffahren sahen wir dann Joe doch noch den Hang hinunter
gleiten
und wie der Liftwart schon die zweite Begrüssung vornahm. Eine
Minute
nach dem wir oben waren mussten wir feststellen, dass das Warten
wohl
keinen Sinn haben würde, da der Lift abgestellt wurde.

Wir beschlossen
Talwärts zu fahren und da auf ein Lebenszeichen von Joe zu warten.
Nach
zwei Stunden Apresski meldete er sich doch noch. Wie sich
herausstellte
wollte ihn der Liftwart nicht mehr hinauflassen und schickte ihn den
Berg hinauf um auf der anderen Seite wieder hinunter zu fahren. Da
dies
etwa zwei Stunden Marsch bedeutet hätte verkroch sich Joe hinter der
nächsten Hütte, wartete bis der Hüttenwart verschwunden war und fuhr
danach die geschlossene Talabfahrt hinunter: Bis endlich ein Bus von
Zug nach Lech fuhr dauerte es auch noch ein wenig. Jedenfalls war
für
genügend Gesprächsstoff für den Abend gesorgt. Am Abend kamen auch
noch
Michi, Patrick und Flo heil in Lech an. Gleich nach dem Nachtessen
machten wir uns auf die Suche einer Bleibe bis in die späten
Abendstunden. Doch etwas Gutes zu finden erwies sich als äusserst
schwierig, aber wir wurden schlussendlich, nach mehreren Anläufen,
doch
noch fündig.



Am nächsten Morgen ging es gleich auf die Piste. Fast den ganzen Tag
zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite und wir genossen
den
Tag in vollen Zügen. Die gestern noch gesperrten Pisten waren auf
einmal
doch befahrbar. Das Abendprogramm war gleich wie am ersten Abend,
nur
dass einige früher und andere früher am Morgen den Weg ins warme
Bett
antraten.

Am nächsten Morgen war packen angesagt. Danach ging es wieder auf
die
Piste. Der Tag war geprägt von Missverständnissen, Verwechslungen
und
dummen Zufällen und so kam es, dass immer irgendwer irgendwo
verloren
ging und wieder gefunden wurde. Wir waren uns einig, dass das alles
mit
diktatorischen Entscheidungen nicht passiert wäre. Wir konnten uns
jedoch in einer demokratischen Abstimmung nicht auf einen Diktator
einigen und so blieb es bei demokratischen Entscheidungen. Einer
solchen
Entscheidung verdanke ich es übrigens auch, dass ich nun hier am
Schreiben bin. Irgendeinmal gegen Abend waren wir wieder einmal alle
beisammen und machten uns nach einem oder zwei
Auf-wiedersehen-drinks
auf den Heimweg Richtung Schweiz.
Ich denke das Funweekend hatte seinen Namen zu recht. Mir hat es
jedenfalls Spass gemacht, allerdings brauchte ich eine Woche bis ich
mich vollends erholt hatte.
Gruess Dominik
P.S. schwarze
Vierecke (oben) Foto-Versuche mit neuartigen
Handys mit MMS-funktion....
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